Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Stand: Februar 2026

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für sämtliche Beratungs- und Unterstützungsleistungen von Michael Glanz (nachfolgend „Auftragnehmer“). Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Auftraggeber“). Abweichende Bedingungen des Auftraggebers gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Beratungs- und Unterstützungsleistungen, insbesondere im Bereich strategische Produktberatung, Innovation, Portfolioentwicklung sowie unternehmerische Strukturierung.

Der Auftragnehmer schuldet ausschließlich die Erbringung einer Dienstleistung im Sinne der §§ 611 ff. BGB, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird. Ein bestimmter wirtschaftlicher, strategischer oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet.

Die Verantwortung für unternehmerische Entscheidungen, Maßnahmen und deren Umsetzung verbleibt ausschließlich beim Auftraggeber.

3. Leistungsumfang / Leistungserbringung

Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, einer Projektvereinbarung oder einer individuellen schriftlichen Vereinbarung. Änderungen oder Erweiterungen bedürfen der schriftlichen Bestätigung.

Der Auftragnehmer ist in der Art der Leistungserbringung frei, sofern nichts anderes ausdrücklich vereinbart wurde.

4. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Unterlagen und Ansprechpartner rechtzeitig bereitzustellen. Verzögerungen oder Mehraufwände aufgrund fehlender oder unzureichender Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

5. Vergütung / Zahlungsbedingungen

Die Vergütung erfolgt auf Basis individueller Vereinbarung (z. B. Tages- oder Projektpauschale). Soweit nicht anders vereinbart, verstehen sich sämtliche Vergütungen zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zahlbar. Gerät der Auftraggeber in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

Reise- und Nebenkosten werden gesondert berechnet, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.

6. Vertraulichkeit

Beide Parteien verpflichten sich zur vertraulichen Behandlung sämtlicher im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordener Informationen, Unterlagen und Kenntnisse. Diese Verpflichtung gilt über die Beendigung des Vertrages hinaus.

7. Haftung

Der Auftragnehmer haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Die Haftung ist der Höhe nach auf das für das jeweilige Projekt vereinbarte Nettohonorar begrenzt.

Eine Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn, Produktionsausfall, Betriebsunterbrechung oder sonstige Folgeschäden ist ausgeschlossen.

Soweit gesetzlich zulässig, ist eine weitergehende Haftung ausgeschlossen.

8. Urheberrecht / Nutzungsrechte

Sämtliche im Rahmen der Beratung erstellten Unterlagen, Konzepte, Analysen und Präsentationen bleiben geistiges Eigentum des Auftragnehmers, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wurde.

Der Auftraggeber erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht zur internen Verwendung. Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung oder sonstige Verwertung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Auftragnehmers.

9. Vertragsbeendigung

Sofern keine feste Laufzeit vereinbart ist, kann der Vertrag mit angemessener Frist gekündigt werden. Kündigungen bedürfen der Schriftform.

Bereits erbrachte Leistungen sind in jedem Fall zu vergüten. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

10. Gerichtsstand und anwendbares Recht

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des Auftragnehmers.

11. Schlussbestimmungen

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie des jeweiligen Vertrages bedürfen der Schriftform. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Regelung gilt diejenige gesetzlich zulässige Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

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